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1994 - Die Luegenglocke

 

Schwank in 3 Akten von Fred Busch

Zum Inhalt:
Der Bürgermeister Filzer hat den Gemeinderat in seine Wirtsstube gerufen. Er macht den Vorschlag, jeder gibt 10 000,- DM für den Ausbau der Diskotek. Filzer und seine drei Spezis erhoffen sich hierdurch das große Geschäft. In diese Spekulationspläne platzt der Pfarrer mit seiner Meldung, dass die Kirchturmglocke herabgestürzt ist und zerschellt ist. Er bittet die Anwesenden um eine Spende. Aber plötzlich gehört das " Kleeblatt " zu den Ärmsten der Gemeinde. Die Bitte des Pfarrers bleibt ungehört. Thomas, ein junger Elektiker, der sein Geld als Aushilfskellner verdient, ist empört über diese Haltung. Er fasst deshalb einen Plan. Er montiert versteckt in einem Baum, einen Lautsprecher und steckt einen Sender in seine Tasche. Hierdurch gelingt es ihm, eine unsichtbare Glocke läuten zu lassen - Und diese Glocke läutet immer, wenn einer in der Gaststube lügt oder flucht. Sobald das saubere Gespann in der Gaststube ist, hört die Glocke kaum auf zu läuten. Trotz Glockensuche mit den schlimmsten Folgen, gelingt es ihnen nicht, die " Lügenglocke " abzustellen. Thomas bleibt dabei, nur eine große Spende an die Kirche, lässt des " Herrgotts Glocke " wieder verstummen. Der Pfarrer kann sich freuen, denn um nicht ständig als Lügner ertappt zu werden, spenden  die Männer große Beträge. Thomas ist der Glücklichste, denn durch seine  " Erfindung " wird Sabine die Tochter des Wirtes auch gezwungen die Wahrheit zu sagen - uns die ist, dass sie Thomas liebt. Die neue Glocke kann deshalb auch zur Hochzeit läuten !

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