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2006 -Und keiner will der Vater sein

 

Stück in 3 Akten von Walter G. Paus

Zum Inhalt:
Hochzeit im Hause Stricker.Die älteste Tochter Heidi heiratet ihren Frank. Man wartet auf den Bräutigam und die Schwiegereltern in spe. Da findet Opa vor der Haustür ein ausgesetztes Baby in einer Tragetasche. Energisch ruft Mutter Lore die Polizei. Doch bevor der Beamte eintrifft, stellt sie mit Entzetzen fest, dass das Baby Ähnlichkeit mit ihrem Mann hat. Die inzwischen angekommenen Schwiegereltern, Ehepaar Wollner, möchten die Situation entspannen und zweifeln die Verwandtschaft an. Allerdings stellt nun Frau Wollner eine verblüfende Ähnlichkeit des Babys mit ihrem Mann fest. Der Hochzeitstermin rückt immer näher und scheint nun kaum noch möglich, weil nun Heidi nicht mehr ganz sicher ist, ob nicht Frank der Vater des Kindes sein kann. Das Chaos scheint perfekt. Die Frauen verschanzen sich und stellen ihren Männern zur Aufklärung der Sache ein Ultimatum. Der herbeigeeilte Polizist trägt leider auch nur zur weiteren Verwirrung bei. Um die Hochzeit doch noch zu retten, greift Anton Stricker zu einem drastischen Mittel. Man braucht einen Sündenbock. Der Polizist, den sie zunächst ausgesucht haben, wehrt sich jedoch heftig. Und so fällt die Wahl auf Opa. Der fühlt sich sehr geschmeichelt. Doch dann taucht zu aller Rettung die Mutter des Kindes auf.

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